Die Anatomie des Hundes


1.    Stop (Absatz zwischen Stirn und Nase)
2.    Fang (Maul, Schnauze mit Lefzen)
3.    Wamme (Kehle, Kehlhaut)
4.    Schulter
5.    Ellbogengelenk
6.    Vorderfuß
7.    Kruppe Hinterteil dort höchster Punkt
8.    Keule (Oberschenkel und Hüftgelenk)
9.    Sprunggelenk (Hinterfußwurzelgelenk)
10.    Hinterfuß
11.    Widerrist höchster Punkt der Schulter
12.    Kniegelenk
13.    Läufe (Beine mit Pfoten)
14.    Rute (Schwanz)

 

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Was ist HD -ED - OCD? Welche Prophylaxe ist möglich?


ED - Ellenbogendysplasie (Knorpel-Knochen-Erkrankung)
HD - Hüftgelenksdysplasie (Hüftgelenksdysplasie)
OCD- Osteochondritis dissecans (Irritation der Sehne durch freie Knorpelschuppen bei Überbeanspruchung)
Arthritis der Schulter (OCD) ist eine Krankheit von jungen Hunden, bei denen die normale Knorpelbildung gestört ist.
 
 
Die Hüftgelenksdysplasie ist Mittlerweile eine typische Umwelt oder Erberkrankung. Einerseits kann eine genetische Veranlagung vorliegen, so dass sich die Gelenke während des Wachstums des Junghundes verformen, anders könne ungünstige Umweltbedinungen den Schwergrad beeinflussen. Übergewicht und viel zu schnelles Wachsen im Welpen und Junghundalter, unausgewogene Ernährung, vor allem Vitamin-, Minerallstoff-Proteinüberschüsse und bestimmte Formen der Überansterung begünstigen die Fehlentwicklung.
 
Eine große Rolle bei der Entwicklung der Erkrankung spielen fehlerhafte Ernährung und übermäßige Belastung in der Hauptwachstumsphase des Hundes. Diese hat er im Alter von drei bis zwölf Monaten. Zu viel oder qualitativ schlechtes Futter, das der körperlichen Entwicklung des Hundes nicht angepasst ist, kann eine Erkrankung begünstigen. Auch die übermäßige Verabreichung von Vitaminen und Mineralstoffen, zum Beispiel von Kalzium, begünstigt das Entstehen einer OCD. Qualitativ gutes Fertigfutter ist in der Regel so zusammengesetzt, dass auf Futterzusätze und Vitamine verzichtet werden kann. Wie die Ernährung spielt auch übermäßige Bewegung des Hundes in der Entwicklung von OCD eine Rolle. Nur ist diese schwieriger zu messen. Ein vernünftiger Maßstab ist ca.5 Minuten spazieren gehen pro Lebensmonat mehr mals täglich, dass man Hunde während der Hauptwachstumsphase ihren eigenen Bewegungsdrang ausleben lässt, ohne sie zusätzlich zu motivieren oder gar zu zwingen. Des Weiteren sollten die Hunde das erste Jahr keine Treppen steigen, nicht aus oder in  den Kofferraum springen und kein Abbremse Spiele spielen. Auch das richtig Hochheben des Welpen muss gelernt und gekonnt sein.
Die Welpen werden mit sehr weichen aber normalen Gelenken geboren. Eine Fehlentwicklung zeichnet sich frühestens im Alter von ca. 8-10 Monten ab. Die größte Gefahr für eine Deformierung ist beim Berner am stärksten im Alter von 3-13 Monaten


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Ernährung der Welpen und Erwachsenen Berner


Bitte nicht sofort das Hundefutter das vom Züchter empfohlen wurde umstellen. Wenn dann über haubt in einem langsamen Umstellungsprozess. Bei nicht einhalten kann es zu Durchfall kommen. Bei Durchfallerkrankungen die länger als 2 Tage andaueren, unbedingt den Tierarzt aufsuchen. Da die Welpen in solchen extrem Situationen , sehr schnell an körpereigener Flüssigkeit verlieren und dies grade für Welpen lebensgefährlich sein kann.

Bitte die Hundekost immer bei Zimmertemperatur fütteren und stets frisches Wasser bereitstellen. Mit ca 10. Lebenswochen kann man die Welpen auf 4 Mahlzeiten am Tage umstellen. Nach den Mahlzeiten dürfen die Welpen nicht rumtoben. Da sonst auch die Gefahr eine Magendrehung besteht. Also erst mal nach dem essen ausruhen ca. 30-45Minuten. Selbst ein erwachsener Berner bekommt bei uns Morgns und Abens eine Mahlzeit.Durch ein einmaliges fütteren am Tag kann es zur Übersäuerung des Magens kommen, was zu  erbrechen führen kann.  Mittags gibt es ein Rinderohr oder etwas anderes zum kauen für gute Zähne. Dieses muss aber bei den anderen Fütterungs  Menge abgezogen werden. Desweiteren geben wir Abends einen Telöffel Sonnenbluhmen Öl ins Futter. Dies ist für ein glänzendes Fell.

 

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Zähne und Zahnfleisch


Die Welpen bekommen ihre ersten Milchzähne im Alter von 4-5 Wochen. Schon 3 Monate später werden die Milchzähne nach und nach durch die bleibenden Zähne ersetzt. Im Alter von ca. 6-8 Monaten ist der Zahnwechsel abgeschlossen.
Am häufigsten können die Zähne von Zahnbelag bedroht werden. In diesem Falle mineralisieren sich die Zahnbeläge und es kann sich fester Zahnstein bilden. Er entsteht durch Einlagerungen von Salzen aus dem Speichel. Zahnstein ist gelb oder braun und haftet als erste gewöhnlich an den Außenflächen der Fang oder Backenzähne an. Durch den mechanischen Druck und durch Bakterien an den Zahnbelägen kann eine Entzündung des Zahnfleisches entstehen, die mit einer kleinen sichtbaren Rötung beginnt. Ein deutlich wahrnehmender schlechter Mundgeruch ist bereits ein erstes Alarmsignal, das eine Zahnfleischentzündung fortgeschritten ist.
Daher empfehlen wir 1*täglich eine spezielle Kaustange oder ein Rinderohr zum kauen.
Bei der jährlichen Schutzimpfung können Sie von ihrem Tierarzt die Zähne kontrollieren lassen. Wenn es erforderlich ist würde dieser den vorhandenen Zahnstein entfernen.  

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Das Gebiss des ausgewachsenen Hundes

Der ausgewachsene Hund soll 42 Zähne haben

12 Incisivis, 4 Caninis, 16 Prämularen, 10 Molaren

Rechte Seite, 3 Incisivis, 2 Caninis, 8 Prämularen, 5 Molaren

das gilt auch für die Linke Seite.

Oben: hat der Hund 6 Incisivis, 2 Caninis, 8 Prämularen, 4 Molaren
Unten: hat der Hund 6 Incisivis, 2 Caninis, 8 Prämularen, 6 Molaren

Die P-4er oben & die M-1er unten sind die Reißzähne
Damit nabelt bzw. beisst die Hündin die Nabelschur durch,
bei fehlen eines Reißzahnes darf der Hund nicht zuchttauglich geschrieben werden.

Die Incisivis sind die Schneidezähne
Die Caninis sind die Fang- bzw. Eckzähne
Die Prämularen sind die vordere Backenzähne
die Molaren sind die hintere Backenzähne
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  Regelmäßige Entwurmung ist sehr wichtig.
 
Zu den zoonotischen Parasiten gehöre: Spulwürmer, Hakenwürmer, Peitschenwürmer, Herzwürmer und Bandwürmer. Zoonosen sind Krankheiten und Infektionen, die auf natürlicherweise zwischen Menschen und Wirbeltiere übertragen werden.
Mit Spulwürmern können bereits Welpen vor der Geburt infiziert sein, oder infizieren sich während der Säugezeit. Die aller ersten Anzeichen einer Infektion beim Welpen sind Erbrechen, Koliken, Appetitlosigkeit ein aufgeblähter Bauch erblassen der Schleimhäute und Durchfall.
Die Hakenwürmer sind Blutsaugende Parasiten. Sie schädigen die Schleimhäute des Dickdarms, was zu blutigem Durchfall und zu Blutverlust bis hin zur Anämie führen kann. Hakenwurmlaven können durch die Haut eindringen.
Die Peitschenwürmer (Infektion) führen zu einem Flüssigkeit und Gewichtsverlust oder sogar zur Anämie. Diese Würmer können sogar in   kälteren Regionen Jahre im Boden überleben.
Herzwürmer werden durch Mücken ( Stechmücken ) übertragen und befallen die herznahen Blutgefässe der Lunge und der Herzkammer. Dadurch können chronische Erkrankungen des Herze und der Lunge ausgelöst werden.
Bandwürmer sind die Parasiten des Dünndarms. Ein Befall ist in der Regel ohne Symptome. Infizierte Flöhe übertragen auch die Bandwürmer, wenn Flöhe vom Hund übers Maul aufgenommen werden und geschluckt werden. Darum ist es ratsam grundsätzlich immer die Flohbekämpfung mit der Entwurmung zu kombinieren.
Wir entwurmen unsere erwachsenen Berner 2* im Jahr
Eine trächtige Hündin wird mehrmals entwurmt.
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                                                      Augen
 
Durch Zugluft entstehen sehr schnelle Augenreizungen. Die wir sehr erfolgreich mit Euphrasia Augentropfen behandeln.
 
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                                           Schutzimpfungen
 
Die Schutzimpfungen schützen unseren Berner vor schwerwiegenden, viralen und bakteriellen Erkrankungen die in vielen Fällen schwerwiegende Schädigungen hinterlassen können. Die Tollwutimpfung schütz nicht nur die Hunde sondern auch uns Menschen vor der Übertragung dieser tödlichen Erkrankung. Darüber hinaus dürfen die Hunde nur mit gültiger Impfung ins Ausland reisen.
 
Die erste Impfung gegen Hepatitis, Staupe, Parvovirose, Leptospirose, Zwingerhusten erfolgen im Alter von ca.8 Wochen. Mit ca. 13 Wochen muss diese Impfung wiederholt werden. Erst durch diese 2 Impfung ist die Immunisierung erreicht. Von nun an muss diese Impfung jährlich wiederholt werden. Ab dem 4. Lebensmonat kann der Welpe nun gegen Tollwut geimpft werden.
 
Hundestaupe: Hier handelt es sich um eine Virusinfektion, die 2-8 Tage nach der Infizierung ausbricht. Die Ansteckung mit dem Virus erfolgt über Mund und Nase. Sehr empfindlich sind Junghunde. Die ersten Symptome sind Durchfall, Erbrechen und Fieber. Im späteren verlauf greift das Virus auch die Verdauungs- und Atmungsapparat, die Haut, das Nervensystem und die Augen an.
Parvovirose: Dieser Erreger wird nur über den Kot von erkrankten Tieren ausgeschieden und ist dann sehr lange lebensfähig. Bei der Aufnahme des Virus über den Mund setzt sich dieser in der Dünndarmschleimhaut an. Dadurch kommt es zu einer Magen-Darmentzündung. Die ersten Symptome sind Fieber, Erbrechen und Durchfall der nach einiger Zeit blutig wird.
 
Hepatitis: dies ist eine sehr ansteckende Leberentzündung. Das Virus wird nicht nur von Hund zu Hund durch Speichel, Harn oder Kot übertragen, sondern auch indirekt durch den Kontakt mit infizierten Gegenständen. Hierbei sind die ersten Symptome: Mandelentzündung mit Lymphknoten-Schwellung, starke Bachschmerze, Lungenentzündung und Störung des Nervensystems.
 
Leptospirose: Diese Bakterien werden durch den Urin von Säugetiere( Ratten Mäuse und Hunde) in die Umwelt abgegeben. Durch eine kleine Hautverletzung oder über die Schleimhäute kann sich der Mensch infizieren Vor allem in feuchten Böden oder Gewässer könne sich diese Bakterien lange halten. Weil sich nicht nur Tiere sondern auch wir Menschen infizieren können zählt man diese Erkrankung zu den Zoonosen. Das Virus wird über die Schleimhäute des Verdauungsapparats aufgenommen.   Erste Symptome: Fieber, Schüttelfrost und Mattheit.
 
Zwingerhusten: Für diese Erkrankung kommen mehrer Erreger in Frage, Bakterien und Vieren. Die Ansteckung erfolgt meist durch eine Tröpfchen Infektion. Ein Entzündung des Kehlkopfs, der Luftröhre und er Bronchien sind die Folge. Symptome: anfallartiger trockener Husten, dies wird oft auch mit klarem Nasenfluss und eine Mandelentzündung begleitet.
 
Tollwut: Die ist die gefährlichste Erkrankung für Mensch und Tier. Der Virus wird durch den Kontakt mit Wildtieren über den Speichel oder Biss infizierter Tiere übertragen. Die Tiere verhalten sich über einen längeren Zeitraum fast normal, sind ruhig und unauffällig. Erst nach Wochen oder Monten nach der Ansteckung kann es zu klinischen Symptomen kommen, die mit Juckreiz, Speichelfluss und Beißwut auf Tollwut hin deuten können.   
 
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                                       Haut und Fellpflege
 
Für die Gesundheit und das Wohlbefinden ist dir Pflege unseres Fells unerlässlich. Das täglich bürsten, besonders durch das lange Haarkleid ist grade beim Berner wichtig, vor allem hinter den Ohren und der Rute. Schon als Welpe ist es am besten den Hund daran zu gewöhnen. Dann empfinden Sie das später eher als Wohltat.
Tägliches Ausbürsten reicht normaler Weise aus um Schmutz und Staub aus dem Fell zu entfernen. Das Bürsten entfernt auch abgestorbenes Fell und verbessert so die Belüftung von Fell und Haut. Da es außerdem auch die Talgdrüsen anregt, wird das Fell schön glänzend. Wenn wir aber durch den Schlamm gelaufen sind oder im Winter über Salzige Wege gelaufen sind. Empfiehlt es sich unsere Pfoten mit Wasser zu waschen und gründlich abzutrocknen und danach mit Melkfett einzufetten.
 
Zu häufiges Baden benötigen wir Berner nicht. Unser Natürliches Hautfett würde dann entfernt werden. Es gibt aber allerdings auch Situationen in der die normale Reinigung nicht mehr reicht. Wenn wir uns in besonders Wohlriechendem für und Hunde gewälzt haben. In diesem Fall ist wohl ein Bad unumgänglich. Hierfür gibt es extra auf die Hundhaut abgestimmte Pflegeprodukte.
 
Trotz bester Pflege können mit unter Hauterkrankungen auftreten. Einige Ursachen für Hauterkrankungen sind:
 
-Krankheitserreger, die die Haut direkt befallen –das wären Parasiten, Pilz und Bakterien.
-Innere Erkrankungen, Hormonstörungen einschließlich Allergien
-Nährstoffmangel
-Umweltgifte
 
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                                       Hauterkrankungen
 
Da es so viele unterschiedliche Ursachen für Hautprobleme gibt und weil die Veränderung von unserer Haut und Fell oft sehr ähnlich aussehen, kann in vielen Fällen nicht gleich erkannt werden welche Erkrankung vorliegt. Deshalb ist es in den meisten Fällen ratsam frühzeitig der Tierarzt aufzusuchen.
 
Möglich Ursachen und Krankheitserreger für Hauterkrankungen:
 
Flöhe: Blutsaugende Flöhe sind kleine, schmale und flügellose Insekten. Die Weibchen legen die Floh Eier ins Haarkleid. Aus dem Flohei entsteht die Flohlarve. Woraus sich dann die Flohpupe und zum Schluss der erwachsene Floh entwickelt. Nur die erwachsenen Flöhe saugen Blut. Bei Flohbefall kratzen sich die Hund oft und leiden unter dem starken Juckreiz. Beim massiven Flohbefall können sich eitrige Entzündungen, Abmagerung und Mattigkeit die Folge sein.
 
Milben: Am häufigsten ist der Befall mit Ohrmilben. Auch Cheyletiella-, Sarcoptes-, Demodex- Milben können den Hund befallen. Auch sie lösen Juckreiz und eine Veränderung der Haut aus.
 
Zecken: Die Hauptzecken Zeit ist zwischen April und Oktober. Meist ist der Zeckenbiss auch mit einer kleinen Hautentzündung verbunden. Jedoch gibt es heute auch Zecken die Krankheiten übertragen. Da wäre die Borreliose zu nennen. Die Borreliose kann zu Gelenk- und Nervenerkrankungen führen. Deswegen sollte man nach einem Waldsparziergang einmal den Hund absuchen.
Beim abnehmen der Zecke ist es sehr wichtig, nicht den gefüllten Zeckenkörper zu zerquetschen .Dadurch könne eventuell vorhandene Borrelien in die Bisswunde gelangen. Eine Zeckenzange kann eine Hilfe bei heraus drehen der Zecke sein.
Eine Schutzimpfung gegen Borrrliose gibt es Mittlerweile fragt bei eurem Tierarzt nach.
 
Hautpilz: Diese kleinen Organismen siedeln sich im Fell und auf der Haut an. Sowohl der direkte Kontakt als auch Pflegeutensilien, Futter und andere Gegenstände können die Erkrankung von Tier zu Tier als auch vom Menschen zum Tier bringen. Die Hautveränderungen sind meist kreisrund haarlose Stellen, hauptsächlich am Kopf, Hals, in Ohrnähe oder an den Gliedmaßen. Je nah Abwehrlage und Pilzart kann das Erscheinungsbild variieren.
 
Atophie: Manche Hunde haben eine Überempfindlichkeit gegenüber in die Haut eingedrungenen Stoffe wie z.B. Gräser, Blüten oder Staub. Deswegen nennt man dies eine allergischer Erkrankung –Atophie. Meist juckt die Haut stark. Es gibt aber auch Symptome wie beim menschlichen Heuschnupfen. Das wären Niesen, tränen der Augen und Husten. Das Beste für den Hund wäre wie beim Mensch den einen Allergie Test zu machen.
 
Futterallergie: Das ist eine Überempfindlichkeit gegen Stoffe im Futter. Meistens sind es tierische oder pflanzliche Allergieauslöser. Es können aber auch andere Substanzen in der Nahrung sein. Der Juckreiz ist hier charakteristisch. Die Hautentzündungen sind mehr oder weniger ausgeprägt.

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                                               Das Ohr
    


Die Leistungsfähigkeit des Ohrs ist hoch entwickelt. Es kann höhere Frequenzen wahrnehmen als das des Menschen, im Idealfall:

Mensch ~ 20-20.000 Hz, maximale Empfindlichkeit im Bereich zwischen 1.000 bis 4.000 Hz

Hund ~ 15-50.000 Hz (nach anderen Quellen bis 100.000 Hz), maximale Empfindlichkeit bei 8.000 Hz
Die Ohrmuschel ist beweglich und die Geräusche werden dreidimensional geortet.

Mit einer Abweichung von ca. 2% kann dieser Geräusche wahrnehmen. 17 Muskeln lassen ein Ohr bewegen.

Die Ohren können als Signalsprache gekennzeichnet werden. Hierüber werden Empfindungen an die Außenwelt gegeben, welche als Sozialisierung der Tiere untereinander dienen.

Hunde können über 25m noch Infraschallfrequenzen von 1 bis 2 Hertz wahrnehmen.


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Giftige Nahrungsmittel und Pflanzen


Auch wenn wohl fast jeder Hund diese süße Leckerei verschlingen möchte, tun Sie Ihrem Hund nichts Gutes. Schokolade enthält Theobromin - diesen Kakao-Inhaltsstoff können Hunde nicht abbauen, da ihnen das entsprechende Enzym fehlt. Schon der Genuss von ca. 1 Tafel Schokolade kann Vergiftungserscheinungen wie Muskelzittern, Mattigkeit, Erbrechen und Durchfall hervorrufen. Größere Mengen können sogar den Tod –durch Herzversagen bedeuten. Die tödliche Dosis liegt bei 100 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Doppelt so viel ist schon in einer Tafel Vollmilchschokolade enthalten. Am gefährlichsten sind dunkle Schokolade, Kuvertüren und Kakaopulver. Z.B. in 30 Gramm Vollmilchschokolade sind 70 Milligramm Theobromin, in 30 Gramm Zartbitterschokolade etwa 450 Milligramm und in 30 Gramm Backschokolade oder Kakaopulver sind bis 600 Gramm Theobromin. Schon eine Tafel Vollmilchschokolade kann einen Pekinesen umbringen, eine Tafel Edelbitter kann für einen mittelgroßen Hund zuviel sein.

Auch stark koffeinhaltige Getränke (z.B. Kaffee oder Cola) können für Hunde giftig sein. Unter anderem deshalb, weil bei ihrem Abbau im Körper Theobromin gebildet wird. Die Vergiftungssymptome nach Koffeingenuss sind bei Hunden dieselben, wie bei Schokolade. Im Vergiftungsfall muss der Hund sofort zu einem Tierarzt. Ideal ist, wenn Sie wissen, was er gefressen hat, bzw. dem Arzt vielleicht sogar Packung oder/und Inhalt mitbringen können.


Weintrauben und Rosinen

Weintrauben und Rosinen können für Hunde das pure Gift sein. So warnen unabhängig voneinander ein amerikanisches (ASPCA’s Animal Poison Control Center) und ein britisches (Veterinary Poisons Information Service) Zentrum für Vergiftungsfälle bei Tieren. Beide Zentren sammeln alle Daten über Vergiftungen bei Tieren, die ihnen von Tierärzten übermittelt werden.

Bei der Analyse dieser Daten stießen die Forscher auf merkwürdige Vergiftungen bei 19 Hunden (zehn in den USA und neun in Großbritannien). Alle Hunde hatten unterschiedlich große Mengen an Weintrauben oder Rosinen gefressen – Leckereien, die man eigentlich als harmlos einstufen würde.

Die Symptome der Hunde glichen sich: Einige Stunden nach dem Verzehr der Früchte erbrachen sich die Tiere und wurden appetitlos. Durchfall und Bauchschmerzen stellten sich bei einigen Hunden ein. Nach 24 Stunden zeigten die am schwersten betroffenen Hunde die Symptome eines Nierenversagens. Sie wurden sehr ruhig bis lethargisch und konnten kein oder nur noch wenig Wasser lassen.

Bei Blutuntersuchungen stellten die behandelnden Tierärzte neben dramatisch erhöhten Nierenwerten auch eine Hyperkalzämie (zu viel Kalzium im Blut) fest. Von den zehn amerikanischen Hunden überlebten nur fünf Tiere.

Bei Verdacht auf eine Weintraubenvergiftung sollten Hunde zur Entgiftung rasch zum Erbrechen gebracht werden. Eventuell kann man mit Aktivkohle das Gift im Darm binden. Danach muss der Tierarzt vor allem dem drohenden Nierenversagen vorbeugen. Bei schweren Vergiftungen sollte der Hund vom Tierarzt stationär aufgenommen und mindestens 48 Stunden lang unter Kontrolle der Blutwerte mit Infusionen versorgt werden.

Noch weiß man sehr wenig über die Ursache dieser Vergiftungen. Denn außer dem Verzehr von Weintrauben wiesen sie keine Gemeinsamkeiten auf: Die Vergiftungsfälle ereigneten sich nicht in einer speziellen Region. Weintrauben und Rosinen gehörten unterschiedlichen Sorten an und waren weder mit Spritzmitteln noch anderen chemischen Mitteln oder Schwermetallen übermäßig belastet. Deshalb gehen die Wissenschaftler davon aus, dass es tatsächlich die Früchte sind, die die Vergiftungen bei den Hunden ausgelöst haben. Sie vermuten, dass Rosinen sogar noch gefährlicher als frische Trauben sind, weil sie den giftigen Stoff in konzentrierter Form enthalten.

Auch die Dosis, die den Weintraubengenuss zum Gift für den Hund macht, ist noch nicht bekannt. Die amerikanischen Forscher schätzen, dass umgerechnet 11,6 g Trauben pro kg Körpergewicht des Hundes zu Vergiftungserscheinungen führen können (also bei einem 20 kg schweren Hund rund 232 g Trauben). In Großbritannien ermittelten die Wissenschaftler, dass ca. 14 g Rosinen/kg Hund zu einem Todesfall bei einem Labrador Retriever geführt haben.

Wichtig ist, die Hunde nicht erst auf den Geschmack zu bringen, damit sie sich nicht selbst bedienen.

In geringeren Mengen verzehrt können die Trauben evtl. auch zum Darmverschluss führen.

Obstkerne
Eine Gefahr geht von Früchten der Gattung Prunus (Kirsche, Pflaume, Aprikose, etc.) aus. Eine Vergiftung tritt aber nur auf, wenn einerseits die Kerne geknackt/zerbissen werden und andererseits eine genügend große Menge auf einmal aufgenommen wurde. Dies ist in der Regel nur bei unkontrollierter Aufnahme von Fallobst möglich. Die enthaltene Blausäure führt zu Speicheln, Erbrechen, Durchfall und Fieber, weiterhin zu auffallend roten Schleimhäuten, hellroter Farbe des venösen Blutes, Atemnot, Krämpfe und Schwäche.


Avocado
In Avocados schlummert das für Hunde tödliche Gift Persin. Es verursacht Herzmuskelschäden und führt beim Hund zum Tode! Giftig ist nicht nur das Fruchtfleisch sondern auch der Kern und die Schale.


Zwiebeln
Egal ob roh, gegart oder in Pulverform enthalten sie Schwefelverbindungen (Allylpropylsulfid und N-Propyldisulfid), die die roten Blutkörperchen angreifen. Das wiederum führt zur Auflösung der Blutzellen und zu einer Blutarmut. 5 Gramm Zwiebeln pro KG Körpergewicht kann sehr unangenehme Folgen haben. Bitte keinen Hund im Nutzgarten buddeln oder gar mit ganzen Zwiebeln spielen lassen. Eine mittelgroße Zwiebel kann für einen 5 KG schweren Hund unter Umständen sogar tödlich sein.


Schweinefleisch
Roh kann es gefährlich werden. Es enthält oft das Aujetzki-Virus, ein für den Menschen unproblematisches Herpesvirus, das für Hunde (und auch Frettchen) tödlich und für viele andere Tiere gefährlich ist. Deshalb sollte das Fleisch vor der Verfütterung erhitzt werden.


Nikotin
Die Aufnahme des Giftes erfolgt in der Regel durch kauen bzw. fressen von Zigaretten oder Kautabak. Dabei sind in erster Linie Welpen betroffen, da diese wesentlich neugieriger sind als ältere Tiere und alles Mögliche ausprobieren. Trinkt der Hund aus einer Pfütze, in der ein paar Zigarettenkippen schwimmen, kann er sich auch dadurch vergiften und sterben. Anfangs kommt es zur Erregung, später zur Lähmung des Gehirns: Muskelzittern, Speicheln, Pupillenerweiterung, Untertemperatur, Erbrechen, erhöhte Herz- und Atemfrequenz, Krämpfe, Bewegungsstörungen und Kreislaufkollaps.

Pflanzen
Für Haustiere sind auch diverse Nutz- und Zierpflanzen giftig. Also Vorsicht beim Stöckchen-Spielen im Freien. Auch im eigenen Garten oder auf der Fensterbank lauert Gefahr.


Oleander
Alle Pflanzenteile des Oleanders enthalten ein herzwirksames Toxin. Bei Hund und Katze kommt es zunächst zu Magen-Darm-Problemen (Speicheln, Erbrechen, Durchfall). Weiterhin zu Herzrhythmusstörungen, Vorhof- und Kammerflimmern und letztlich Herzstillstand. Daneben zeigen die Tiere allgemeine Symptome wie Untertemperatur, Krämpfe, Atembeschwerden und Husten.


Rhododendron und Azalee
Diese beiden Pflanzen enthalten ein Neurotoxin, welches in erster Linie zu Lähmungen der Muskulatur führt. Auch hier zeigt sich wieder unspezifisches Speicheln, Erbrechen und Durchfall. Daneben beobachtet man das Reiben des Kopfes an Gegenständen und Augenausfluss. Später kommen ein verlangsamter Herzschlag, Blutdruckabfall, Atembeschwerden und Muskellähmungen hinzu, die letztlich zur Atemlähmung führen.


Hortensie
Hierbei sind auch die getrockneten Pflanzenteile giftig. Die in der Regel weniger dramatische Vergiftung zeigt sich durch Magen-Darm-Störungen mit blutigem Durchfall, Zittern und allgemeiner Schwäche (Schwanken).


Goldregen
Giftige Teile sind v.a. die Samen, aber auch Wurzeln und Äste, die einen süßlichen Geschmack haben sollen. Die Vergiftungssymptome treten schon nach wenigen Minuten in Erscheinung, in Form von heftigem Erbrechen, Durchfall, Kollaps und epileptiformen Anfällen.


Eibe
Die gesamte Pflanze, einschließlich der Samen ist hochgiftig. Die einzige Ausnahme bilden die roten Beeren, deren Fleisch ungiftig, deren Samen aber wiederum toxisch ist. Als tödliche Dosis beim Hund gelten z.B. 30g der Nadeln. Die Tiere zeigen Erbrechen, Durchfall, Fieber und Kollaps. Die Pupillen reagieren nicht mehr auf hell-dunkel und man beobachtet Unterhautblutungen, Atemnot, Koma und Tod.


Buchsbaum
Dank des bitteren Geschmacks werden frische Pflanzenteile selten aufgenommen, gefährlich ist aber auch die getrocknete Pflanze (z.B. In Floristikgestecken). Beim Hund beträgt die tödliche Dosis 5g Blätter pro kg Körpergewicht. Die Symptome sind Erbrechen, Durchfall, Erregungszustände und Krämpfe, sowie Lähmungen. Der Tod tritt durch Lähmung der Atmung ein.


Mistel
Einige Stunden nach Giftaufnahme zeigen die Tiere Erbrechen, Durchfall, Fieber und starken Durst, Krämpfe, Bewegungs- und Sensibilitätsstörungen, Koma und Herzstillstand.


Philodendron, Dieffenbachia und Fensterblatt (Monstera)
Unter anderem ist ihr hoher Gehalt an Oxalsäure (in erster Linie als kleine Oxalat-Nadeln vorliegend) schädlich. Wird die Pflanze verletzt, so dringen diese Nadeln in Haut und Schleimhäute der Tiere ein und verursachen dort sehr rasch starke, schmerzhafte Schwellungen. Durch diese schnelle Reaktion wird meist eine weitere Giftaufnahme automatisch verhindert. Lokale Symptome sind Rötung, Schwellung und Geschwürbildung in der Mundschleimhaut und auf der Zunge. Dies führt zu brennenden Schmerzen, Kopfschütteln, Speicheln, reiben mit den Pfoten am Maul, Versuche zu Trinken und Unfähigkeit, Nahrung aufzunehmen. Später kommt es an der Schleimhaut zu Blasenbildung. Nach Abschlucken der Giftstoffe kommt es zu Erbrechen und Durchfall, gefolgt von Mattigkeit, unsicherem Gang, Lähmung der Hinterbeine, Muskelzittern, Krämpfen bis hin zum Koma. Teilweise können Schwellungen des Kehlkopfes mit hochgradiger Atemnot auftreten. Gelangen Pflanzensäfte ins Auge, so entzündet sich dieses stark. Das Auge wird zugekniffen, tränt und schwillt deutlich an. Die Abheilung dieser Augenentzündung dauert durchaus 3 - 4 Wochen.


Yuccapalme, Drachenbaum und Bogenhanf
Die Pflanzensäfte beinhalten Gifte, die zu Schleimhautreizungen und Hämolyse (Zerstörung der roten Blutkörperchen) führen können. Die Tiere reagieren mit Zahnfleischentzündung, Speicheln, Erbrechen und Durchfall. Nachfolgend sind Untertemperatur, Bewegungsstörungen und Blutungen zu beobachten. Ein komatöser Zustand ist möglich.


Gummibaum, Birkenfeige (Ficus benjamini) und ähnliche
Hunde zeigen Speicheln, Erbrechen und Durchfall. Außerdem Fieber schwankenden Gang und Krämpfe. Bei Katzen kann ein tödliches Nierenversagen folgen.


Weihnachtsstern
Der Saft dieses Wolfsmilchgewächses verursacht Entzündungen der Maulschleimhaut, Erbrechen und Durchfall. Weiterhin Muskelzittern, schwankenden Gang, Kreislaufversagen und Lungenödeme. Auf der äußeren Haut kann der Milchsaft Reizungen mit Bläschenbildung und allergische Reaktionen auslösen. Gelangt Saft ins Auge, so entstehen starke Entzündungen.


Alpenveilchen
Die Konzentration giftiger Substanzen ist in den unterirdischen Pflanzenteilen (Knolle) am höchsten, so dass durch die oberirdischen Anteile kaum Vergiftungen auftreten. Es kommt zu Reizungen der Schleimhäute, erbrechen und Durchfall, Untertemperatur und Bewegungsstörungen.


Becherprimel
In den Drüsenhaaren dieser Pflanze inklusive ihrer Zuchtformen befindet sich ein starkes Kontaktallergen. Nach Sensibilisierung sind allergische Reaktionen der Haut, der Bindehäute und des Atmungsapparates zu beobachten, die Stunden bis Tage andauern.


Brunfelsie
Die enthaltenen Giftstoffe beeinträchtigen das Nervensystem. Entsprechend beobachtet man (neben Speicheln, Erbrechen und Durchfall) Störungen desselben: Krämpfe und Übererregbarkeit bzw. Muskelsteife, fehlende Reflexe, Atemnot und Koma.


Aronstabgewächse
Anthurie, Spathiphyllum- betroffen ist die Schleimhaut; Todesfälle möglich


Efeugewächse
Efeu, Aralie- betroffen ist der Kreislauf, Todesfälle nach Verzehr häufig


Liliengewächse
Lilien- betroffen sind Schleimhaut, Nieren, Todesfälle nach Verzehr häufig

Maiglöckchen, Narzissen, Tulpen- betroffen sind Herz, Schleimhaut, Todesfälle möglich

Amaryllis, Clivie- betroffen sind Haut, Schleimhaut, Todesfälle möglich


Palmfarne
Sagopalme- betroffen sind Leber, Nieren, Nerven; Todesfälle möglich


Außerdem:
Bittersüßer Nachtschatten: stark giftig ++

Fingerhut: sehr stark giftig +++

Holunder: schwach giftig (+)

Amaryllis belladonna: stark giftig ++

Osterglocke: giftig +

Rizinus: sehr stark giftig +++

Schwarzer Nachtschatten: stark giftig ++

Trompetenbaum: sehr stark giftig +++

Wandelröschen: giftig +


Auch Belladonna (Tollkirsche) und Brechnuss (Strychnos Nux vomica) sind für Hunde tödlich!

Das gilt allerdings nicht in homöopathischer Dosierung, dabei aber trotzdem vorsichtig anwenden.

Giftig bei Berührung ist auch die Herkules-Staude (Riesenbärenklau). Sie führt zu verbrennungsähnlichen Erscheinungen, insbesondere unter Lichteinwirkung (phototoxische Reaktionen).


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Auch müssen Sie eine Hundehaftpflichtversicherung für den Berner abschließen. Hier ein Vergleich.
Hundehaftpflicht

 

Die Informationen stammen zum Teil von Wikipedia.
Hundehaftpflicht